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06.12.2017

VBE: Keine überhastete Rückkehr auf dem Rücken der Schulen

Am Zeitplan für G9 festhalten

„Die Fehler bei der Einführung von G8 sollten sich nicht wiederholen. Eine Rückkehr zu G9 für das Schuljahr 2019/20 ist für alle Beteiligten Herausforderung genug. Der VBE bleibt dabei: Qualität geht vor Schnelligkeit. Im Fokus sollten jetzt die Inhalte stehen und nicht das Tempo der Umsetzung. Wesentlicher ist etwa, dass eine Durchlässigkeit für Schülerinnen und Schüler geschaffen wird, weshalb wir die Einführung der zweiten Fremdsprache ab Klasse sieben fordern“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Sitzung des Schulausschusses.

Der VBE erwartet, dass sich die Mehrheit im Landtag gegen eine überstürzte Rolle rückwärts ausspricht. „Die Umsetzung einer Verlängerung der Schulzeit ist nicht einfacher als eine Verkürzung. Schulverwaltung und Lehrkräfte benötigen ausreichend Zeit, um Veränderungen vernünftig zu organisieren“, erklärt der Landesvorsitzende.

Kritisch ist aus Sicht des VBE die geplante Wahlmöglichkeit. Behlau: „Zwar sind die Hürden für einen Verbleib in G8 hoch, jedoch verunsichert die Wahlmöglichkeit. Eine Entscheidung der Schulen erfolgt erst nach der Aufnahme der aktuellen Stufe fünf. Das ist sowohl für Schulen als auch für Eltern unbefriedigend. Es gibt keine Gewissheit, welcher Bildungsgang zukünftig an den jeweiligen Schulen angeboten wird. Wir befürchten durch die Wahlmöglichkeit auch die Schaffung einer Zwei-Klassen-Gesellschaft innerhalb einer Schulform, die wir ablehnen.“

Weiterführende Informationen:

8. Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung


Pressemitteilung 86-2017
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„In Konfliktfällen benötigen sowohl Schülerschaft als auch Lehrkräfte ausreichend Rückendeckung. Das Phänomen Cybergewalt ist schon lange kein Neuland mehr. Dennoch sind Hilfen für den Umgang mit Mobbing im digitalen Raum unzureichend. Ein Bedarf an Fortbildungen und Ansprechpartner für die Schulen bei Problemen ist unstrittig, auf die Gestaltung kommt es an“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich des Antrags der Grünen heute im Landtag.

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„Quantität und Qualität müssen bei der Gestaltung im Gleichklang sein. Gute Bildung darf nicht vom Wohnort abhängig sein. Noch ist die Qualität des Ganztags eine Glückssache. Klare Qualitätsstandards und sichere Arbeitsbedingungen für die Honorarkräfte sind dringend notwendig,“ erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, zum geplanten Ausbau des Offenen Ganztags in NRW.

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„Die Landesregierung ignoriert im Haushaltsgesetz die ungleiche Besoldung der Lehrkräfte. Das ist nicht nur ungerecht, sondern ein schwerer Fehler gerade in Zeiten des massiven Lehrermangels. Wir begrüßen, dass die Politik die Gerechtigkeitslücke bei der Besoldung von Konrektorinnen und Konrektoren schließt und damit der VBE-Forderung folgt. Es ist aber nicht nachvollziehbar, warum nicht endlich die Besoldung aller Lehrkräfte angeglichen wird“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW), anlässlich des morgigen Schulausschusses zum Haushaltsbegleitgesetz 2018.

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„Bei der Gestaltung der Betreuungsangebote muss die Landesregierung die Lebenswirklichkeit der Eltern stärker berücksichtigen. Entscheidend dabei ist, dass dies keinesfalls auf dem Rücken der Erzieherinnen und Erzieher geschieht, die oft unter schwierigen Bedingungen arbeiten. Der Personalschlüssel muss hinterfragt werden. Die Kontinuität und Verbindlichkeit der Bildungsarbeit muss gewährleistet sein. Wir fordern Bildungsgerechtigkeit für alle. In der frühkindlichen Bildung wird der Grundstein für die spätere Schullaufbahn gelegt“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Beratung im Landtag.

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„Der Lehrkräftemangel an den Grundschulen ist nach wie vor dramatisch. Zwar konnten in einigen Regionen alle Stellen besetzt werden, allerdings gab es dort einen geringeren Bedarf. Um in ganz NRW den Lehrermangel zu beheben, brauchen wir die längst überfällige gerechtere Besoldung und bessere Arbeitsbedingungen. Wenn die Landesregierung eine Abwanderung der Lehrkräfte in andere Bundesländer verhindern möchte, müssen die Ankündigungen nach einer gerechteren Besoldung jetzt umgesetzt werden“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der WDR-Recherche, nach der 64,2 Prozent der ausgeschriebenen Stellen an den Grundschulen nicht besetzt werden konnten.

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„Bereits seit 2011 ist durch das VBE-Gutachten bekannt, dass die ungleiche Bezahlung gegen die Verfassung verstößt. Außer wohlwollenden Ankündigungen von fast allen Parteien, hat sich bisher nichts getan. Trotz gleichlanger universitärer Ausbildung, gleicher Abschlüsse und den steigenden Herausforderungen an allen Schulformen, wie etwa Inklusion und Integration, verdienen Lehrkräfte an den Grund- und den Sekundarschulen spürbar weniger. Das ist nicht nur sozial ungerecht, das ist skandalös“, erklärt Udo Beckmann, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Anhörung zur gleichen Besoldung aller Lehrkräfte.

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VBE: Volle Klassen, keine Lehrer

„Der scheinbar geringe Anstieg von 0,2 Prozent der Schulanfänger in NRW täuscht. In den kommenden Jahren erwartet uns ein Schülerboom, auf den die Politik dringend reagieren muss. Schon jetzt gibt es kaum Lehrkräfte, um die Unterrichtsversorgung zu stemmen. Wir fordern eine Erhöhung der Studienkapazitäten, endlich eine gerechtere Besoldung aller Lehrkräfte und bessere Rahmenbedingungen“, erklärt Stefan Behlau, stellvertretender Vorsitzender des VBE NRW, anlässlich des Anstiegs der Schulanfänger.

21.11.2017
Führungswechsel im VBE NRW

Am kommenden Freitag und Samstag (24./25.11.2017) tagt in Dortmund die alle 5 Jahre stattfindende Delegiertenversammlung der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW. Die Delegiertenversammlung ist das höchste Gremium, wählt den Vorstand und legt die Grundsätze für die zukünftige Verbandsarbeit fest. Der bisherige Vorsitzende Udo Beckmann, der den VBE NRW 21 Jahre erfolgreich geführt hat, wird nicht wieder kandidieren und den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Bundesebene verlegen.

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VBE: Weiße Flecken in der Schullandschaft vermeiden

„Der Antrag von CDU und FDP greift zu kurz. Es reicht nicht, den Sekundarschulen eine zweizügige Fortführung zu ermöglichen, sondern es müssen weitere Gründungen von zweizügigen Schulen zugelassen werden. Der Schullandschaft NRW drohen sonst weiße Flecken, insbesondere im ländlichen Raum“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich des Antrags der CDU und FDP im heutigen Plenum.

15.11.2017
VBE: „Vom Wiegen allein wird die Sau nicht fetter“

„Wir brauchen keine 183 Stellen für die Erfassung des Unterrichtsausfalls in NRW. Wir brauchen die 183 und noch viel mehr Stellen, um den Unterricht zu stemmen. Der VBE begrüßt, dass im kommenden Jahr 2048 neue Lehrerstellen geschaffen werden sollen. Spezielle Stellen zur Erfassung des Unterrichts sind allerdings mehr als unnötig. Allen Lehrerinnen und Lehrern ist bestens bekannt, wie wenig Ressourcen zur Verfügung stehen. Die Unterrichtsversorgung ist eine tägliche Herausforderung für die Schulleitung“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der Ankündigung des Finanzministers Lienenkämper.

15.11.2017
VBE: Konrektoren endlich mehr wertschätzen

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass mit dem Gesetzentwurf zum Haushalt 2018 endlich eine gerechtere Besoldung der Konrektorinnen und Konrektoren auf den Weg gebracht werden soll. Noch fehlen in NRW viele stellvertretende Schulleitungen, da der immense Mehraufwand bisher nicht entsprechend gewürdigt wird. Es ist längst überfällig dies zu ändern. Enttäuschend ist, dass eine gleiche Besoldung aller Lehrkräfte trotz Ankündigungen ausgeklammert wird und auch das Thema gerechte Fachleiterbesoldung ebenfalls weiter ausgeklammert wird“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Debatte zum Haushaltsplan 2018 im Landtag.

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VBE: Es drohen Zweiklassen-Gymnasien

„Die vorliegenden Eckpunkte zeigen, dass das Ministerium weitgehend den Forderungen des VBE gefolgt ist. Das Grundproblem der Wahlmöglichkeit ist jedoch nicht gelöst. Eltern wünschen sich jetzt bei der Schulanmeldung eine verbindliche Aussage zu G9 oder G8. Eine konsequente Abschaffung des Turboabiturs, wie von uns gefordert, hätte ausreichend Klarheit geschaffen. Durch die Wahlmöglichkeit befürchten wir die Schaffung von Zweiklassen-Gymnasien, gerade durch private Schulträger“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

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